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Saisonfinale Biketoberfest 2017

Wir waren zu den finale Rennläufen 9 und 10, am ersten Oktoberwochenende, zu Gast in der Motoarena Oschersleben. Hier findet traditionell das Biketoberfest als Saisonfinale der Sportbike Masters Serie statt.

Mit noch geringen Chancen auf den 4. Gesamtrang in der Pro Thunder Open Wertung ging Franky bei diesem Rennwochenende an den Start.

Bei sonnigem Wetter kam er bei den Trainings gut in Fahrt und konnte sich und seine 175 PS starke Maschine für den dreizehnten Startplatz, des einunddreißigköpfigen Starterfelds,  qualifizieren.  „Mir hat ein wenig das Vertrauen in das Vorderrad gefehlt und das kostet uns einige Zehntel beim Anbremsen. Dementsprechend stehen wir weiter Hinten als erhofft. Unser Hauptkonkurrent um den 4. Meisterschaftsrang , Andreas Warnke, konnte sich auf die 8. Position platzieren. “ berichtete „Schumi“ nach dem letzten Zeittraining am Sonntag.

Beim ersten Rennen kam er gut von seinem Startplatz weg und fuhr ein solides aber dennoch unauffälliges Rennen, das schließlich auf dem achten Rang beendet wurde. „Ich kam gut vom Startplatz weg, konnte die Kampfgruppe vor mir auch mehrere Runden halten, musste dann aber leider abreißen lassen da ich das Tempo schlussendlich nicht mitgehen konnte. Der 8. Platz ist ok, leider war Warnke schneller und konnte den 5. Platz einfahren. Unser Meisterschaftsrückstand ist also noch größer geworden.“, kommentierte Franky sein Rennergebnis.

Die Karten für das zweite Rennen wurden neu gemischt, da sich ein Regenrennen abzeichnete. „Schumi“ startete erneut gut und konnte sich direkt in der ersten Verfolgergruppe mit Rolf Kaben und Lukas Gauster platzieren. Nach einigen engeren Manövern konnte er sich final in der Gruppe durchsetzen. Das Gaststarter Spitzenduo Ole Bartschat und Malte Bigge war jedoch schon weit einteilt. So sicherte sich Schumacher dennoch den ersten Podestplatz in der Saison 2017!


„Im Regen ist unser Leistungsmanko gegenüber den bärenstarken Aprilias nicht so eklatant. Hier kann man dann mit mehr Risiko einiges ausgleichen. Es war ein spannender Kampf, bei dem wir einige Male die Platzierungen getauscht haben. Drei Kurven vor Schluss war ich kurzzeitig sogar nur Fünfter, aber diesen Podiumsplatz wollte ich mit nicht mehr nehmen lassen. Mit zwei mutigen Manövern konnte ich mich dann auf der Bremse gegen Gauster und Kaben dennoch durchsetzen. Ein tolles Rennen, das viel Spaß gemacht hat.“ bewertete Franky das eigene Rennergebnis.

Da Andreas Warnke das zweite Rennen nur auf dem 8. Platz beendete, konnte der Morsbacher die noch nötigen Punkte erzielen und sich mir nur vier Punkten Vorsprung den 4. Meisterschaftsrang sichern.

Hierzu nochmals Franky: „Wir hatten uns nach dem Klassenwechsel in der Meisterschaft einen Platz unter den Top5 vorgenommen und auch mindestens einen Podestplatz wollten wir diese Saison erreichen. Trotz unserer technischen Nachteile konnten wir unser selbst gestecktes Ziel erreichen und umsetzen. Darauf können wir sehr stolz sein, auch wenn es alles sehr knapp war und erst auf den letzten Drücker geklappt hat.“

Für das FS Racingteam geht es nun zunächst in die Winterpause. Für die kommende Saison in der Pro Thunder Open Klasse der Sportbike Masters Serie wird überlegt, wie der technische Nachteil der FSR Ducati ausgeglichen werden kann. Eventuell ist auch ein Markenwechsel auf eine Aprilia RSV4 möglich. Hierzu muss nun zunächst die Budgetplanung und die Gespräche mit den Sponsoren abgeschlossen werden. Hierzu werden wir dann wieder gesondert informieren.

Neue Sponsoren sind immer herzlich Willkommen. Ein Erstkontakt ist immer möglich über info@fsracingteam.de oder auch über die 02294 / 99 21 45

Weitere Infos zum FS Racingteam wie immer auf Facebook oder direkt unter www.fsracingteam.de

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Rennbericht German TT – Schleizer Dreieck

Wir waren zu den Rennläufen 7 und 8 der SportbikeMasters Serie, am dritten Augustwochenende, zu Gast zur German TT auf dem Schleizer Dreieck. Die Naturrennstrecke, die teilweise noch über öffentliche Straßen führt, gehört zu den Höhepunkten unseres diesjährigen Rennkalenders.

Franky konnte bei besten Wetterbedingungen seine FSR DucDickel-Ducati, in dem knapp 40-köpfigen Starterfeld, für den 11. Startplatz qualifizieren.  „Ich hatte nicht viele freie Runden und bin oft aufgehalten worden. Meine Meisterschaftskonkurrenten um den vierten Tabellenplatz ,Andreas Warnke und Sebastian Carlström, stehen aber hinter mir. Das ist sehr wichtig. Mit dem Motorrad bin ich soweit zufrieden. Wir haben nur kurz die Übersetzung angepasst. Sonst war alles eigentlich perfekt. Im Rennen sollte es noch ein wenig nach vorne gehen können. Ich bin da zuversichtlich.“, kommentierte Franky seine Trainingsleistung.

Nach einem verhaltenen Start im Rennen1 konnte er in den ersten Kurven wieder einige Kontrahenten überholen. Danach fuhr er ein kontrolliertes Rennen, bis zum Schluss, auf einen soliden 8. Platz nach Hause. Franky: „Ich habe die Ampelphase komplett verschlafen. Warnke und Carlström waren da schon an mir vorbei. Carlström konnte ich durch ein mutiges Manöver zum Buchhübel hoch wieder überholen. In der dritten Runde beim anbremsen zur Haarnadel konnte der Schwede mich dann aber überlisten. Meine Trainingszeit konnte ich noch um einige Zehntel verbessern, aber Warnke und Carlström konnte ich nicht mehr einholen.“

Beim 2. Rennen kam Schumi wesentlich besser beim Start weg. Nach dem Durcheinander der ersten Runde konnte er ein gutes, solides Rennen zeigen und sich nach einen finalen Überholmanöver gegen den Schweizer Yves Kauz noch den 6. Platz im Ziel sichern. „Mit diesem Ergebnis müssen wir zufrieden sein. Leider konnte ich Warnke und Carlström neuerlich nicht in Schach halten. Sie kamen direkt vor mir ins Ziel. Somit sind wir leider in der Meisterschaft auf den fünften Platz abgerutscht. Ich hatte in den letzten beiden Runden starke Krämpfe in den Unterarmen und war froh als das Rennen abgewunken wurde. Schleiz ist ein physisch sehr anstrengender Kurs. Mehr lag heute leider nicht drin. Wir müssen halt versuchen zum Biketoberfest in Oschersleben es besser zu machen und uns die nötigen Punkte zurückzuholen. Noch ist der vierte Platz in Reichweite.“ analysierte Franky die Ergebnisse des Rennwochenendes.

Der aktuelle Meisterschaftsstand der Pro Thunder Open Klasse:

Lukas Gauster                   161 Punkte

Rolf Kaben                          124 Punkte

Ralph Schädel                    114 Punkte

Andreas Warnke              83 Punkte

Frank Schumacher           80 Punkte

Sebastian Carlström        74 Punkte

 

Mit den beiden finalen Rennläufen der Saison 2017, der SportbikeMasters Serie, geht es am ersten Oktoberwochenende in der Motoarena Oschersleben weiter.

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Das Kind im Manne…

Da wir uns ja noch ca. drei Wochen in der Sommerpause der Sportbike Masters Serie befinden, hat sich unser Flo ein neues Spielzeug zugelegt, um den Zweiradentzug zumindest teilweise auszugleichen.

Ein sogenanntes Pitbike.

Im Prinzip ist es ein vollwertiges Motorrad, nur halt  zusammengeschrumpft.

Ideal um die müden Knochen weiter zu trainieren und die Sinne scharf zu halten. Zudem macht es auch noch irre viel Spaß. Geprüft. Getestet. Und für gut Befunden.

So wir sind dann nochmal weg, wir müssen noch ein paar Runden auf dem Parkplatz drehen.

 

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„Giulias“ Halbzeitbilanz – in der Pro Thunder Open der Sportbike Masters Serie.

Nachdem wir aufgrund des neu eingeführten Hubraumlimits in der Pro Thunder Kategorie mit unserem Projektbike „Giulia“ in die Open-Wertung zwangsaufsteigen mussten, standen die Erfolgsaussichten für 2017 nicht mehr besonders gut. 175 PS und 136 NM, in der nun ungedrosselten Version, sind zwar erstmal ein Wort, aber bei den Openbikes mit bis zu 200PS und ausgeklügelter Elektronik leider nicht mehr Stand der Technik. Als Franky sich Ende Februar dann noch die Achillessehne gerissen hatte wollten wir die Saison eigentlich schon komplett abhaken.
Da sich der Genesungsverlauf jedoch deutlich besser als prognostiziert darstellte, konnten wir vor dem ersten Saisonlauf dann doch zumindest mal die grundsätzlichen Abstimmungsarbeiten bei einer Testfahrt vornehmen. Jedoch stellte sich hier bereits heraus, dass wir ein Problem im Fahrwerk haben werden. Franky´s Kondition war zudem Zeitpunkt auch noch nicht die Beste, da er zudem Zeitpunkt auch die Krücken erst zwei Wochen vorher in die Ecke stellen konnte.

 

So gingen wir dann mit gemischten Gefühlen am dritten Maiwochenende zum ersten Rennen nach Hockenheim. Mit massiven Fahrwerksproblemen pendelten wir durch die Parabolika und Franky versuchte die wilde „Giulia“ einigermaßen zu zähmen. Im ersten Lauf führte dies zu einem soliden 5. Platz und im zweiten Lauf zu einem Sturz beim Kampf um Platz 4. Aufgrund des Abbruchs wurden wir trotzdem noch in der Wertung auf dem 5. Platz geführt. Franky war ziemlich auf den Kopf geknallt und benötigte ein paar Stunden, bis alles wieder einigermaßen sortiert war. Die Schäden an Giulia (Lenkerstummel, Fußraste, WaPuDeckel , Verkleidung links) waren sehr gering, so dass nach einem halben Tag Arbeit Giulia wieder fahrbereit war. Franky bekam von seinem Helmausrüster HJC per Express einen neuen Helm zu Vorzugskonditionen zugesendet. Vier Tage nach dem Sturz konnte dann bereits die Abfahrt zum nächsten Rennlauf nach Assen starten.

 

Bei den Ducaticlubraces hatten wir uns zusätzliche Trainingszeit am Freitag gegönnt, um zum einen den Sturz aus dem Kopf zu fahren und zum anderen die Fahrwerksproblematik besser in den Griff zu bekommen. Wir bauten am Fahrwerk hin und her. Vor und zurück, rauf und runter, aber am Ende konnte man sich aussuchen, welches Problem man lieber haben möchte. Kein Gefühl für die Front und dafür Grip an der Hinterhand oder ein gutes Gefühl für den Vorderreifen und damit dann aber leichte Gripprobleme am Heck. Egal wie man sich entscheidet, die letzten Zehntel und auch Sekunden lassen sich so nicht finden. Somit fuhren wir abermals mit zwei glücklichen 5. Plätzen nach Hause.
Bis zur Saisonhalbzeit in Oschersleben waren es dann auch schon nur noch 14 Tage und uns rauchten die Köpfe. Zur Situation: Wir haben mehr Spitzenleistung und mehr Drehmoment als die damaligen Werkskisten von Ducati, Fahren aber mit einer Serienschwinge und einer seriennahen 1098 Gabel herum. Wir brauchen dringend eine längere Schwinge um die Leistung besser auf den Boden zu bekommen und trotzdem das Gefühl für die Vorderhand zu erhalten. Nachdem unser Budget 2017 auch nicht sehr üppig ausfällt, mussten wir leider einsehen, dass wir im Verlauf der Saison diese Optimierung nicht mehr umsetzen werden können. Also stellten wir das Fahrwerk auf den bestmöglichen Kompromiss ein und versuchten das Beste rauszuholen. Mit viel Einsatz und Mut konnte Franky einen 9. und erneut einen 5. Platz in der Magdeburger Börde einfahren. Was langweilig klingt wurde aber mühsam mit „letzte Kurve“ -Manövern gegen Scheel und Carlström erarbeitet.

Was bleibt nun als Zwischenfazit? Als erstes macht es irre viel Spaß „Giulia“ zu fahren, wenn es nicht um die letzte Zehntelsekunde geht. Ein gutes, ehrliches Motorrad mit viel „Dampf und Qualm“- aus den Ecken raus. Die 1200 Kubik erlauben auch schon mal einen nicht 100ig passenden Gang, das Drehmoment wird es schon richten. Die Bazzas-Traktionskontrolle und der dazugehörige Schaltautomat arbeiten zufriedenstellend. Sie regeln nicht so fein und sind nicht so präzise wie die vielen Helferlein die es heute schon bereits ab Werk gibt, aber für so ein Charakterbike passt es genau. Eigentlich möchte ich kein anderes Motorrad fahren. Eigentlich!

Denn wenn man es genau betrachtet, dann ist für uns mit Platz 5 das Ende der Fahnenstange in der Open Wertung erreicht. Wenn die Aprilias RSV4´s keine Probleme haben und alle ins Ziel kommen, dann ist für uns aus eigener Kraft kaum eine bessere Platzierung möglich. Durch unsere Konstanz und das nötige Rennglück liegen wir in der Meisterschaft aktuell auf dem 4. Rang. Was aber nicht das tatsächliche Ergebnis und die Leistungsfähigkeit wiederspiegelt.
Der Leistungsmangel (hätte ich auch nie Gedacht bei 175 PS von Leistungsmangel sprechen zu müssen) führt dann dazu, dass man dazu neigt das Motorrad zu überfahren und so das Sturzrisiko deutlich steigt. Eigentlich unnötig.
Wie geht es nun weiter? Nun, man könnte jetzt versuchen jede Menge Geld in Giulia zu investieren. Zunächst in die andere Schwinge, dann wird darauf folgend sicherlich an der Front optimiert werden müssen, anschließend wird die Motorleistung das nächste Thema und zum Finale dann die Elektronik. Wenn man das Ganze nüchtern betrachtet, wird dies alles viel Geld, nein sogar sehr viel Geld kosten und auch Zeit, sowie Abstimmarbeit. In wieweit dies sinnvoll ist, wenn man für rundweg 10.000€ ein gebrauchtes Serienbike aus der Kiste bekommt, das sehr gut funktioniert und mit ausgereifter Elektronik evtl. nur noch einen Fahrwerksservice benötigt , muss jeder selbst entscheiden. Und weil wir das nun beim Festival Italia auch erkannt haben, ist in Franky der Plan gereift für 2018 auch auf eine Aprilia RSV 4 umzusteigen.

Hierzu muss natürlich Giulia erstmal den Stall verlassen. Wer also ein tolles Spaßbike für Renntrainings sucht ohne auf die letzte Zehntelsekunde fixiert zu sein, der kann hier einen soliden Renner für sich erwerben. Nach dem Saisonabschluss zum Biketoberfest kann Giulia bereits in Empfang genommen werden.
Es ist eine interessante Projektidee, aber leider fehlen uns die notwendigen Ressourcen um dieses Projekt so weiter zu entwickeln. Es ist etwas für Enthusiasten, mit dem passenden Geldbeutel dazu.

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Neuer Sponsor an Bord – Malzeit aus Waldbröl

Wir freuen uns einen neuen Sponsor begrüssen zu dürfen.


 

 

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Wir freuen uns über das Engagement und wünschen Mike Mutzberg und Team weiterhin viel Erfolg!

 

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Rennbericht vom Festival Italia

Saisonrennen 5&6 Motoarena Oschersleben, 10. und 11. Juni 2017

Wir waren zu den Rennläufen 5 und 6 der SportbikeMasters Serie, am zweiten Juniwochenende, zu Gast auf dem Festival Italia in der Motoarena Oschersleben.

Franky konnte bei bestem Rennsportwetter seine Ducati für den 10. Startplatz qualifizieren.

„Wir haben wieder viel am Fahrwerk ausprobiert, aber noch nicht die ultimative Lösung gefunden. Wir drehen uns hier ein wenig im Kreis. Mir fehlt hier das Gefühl für das Vorderrad. Zudem beanspruchen wir den Hinterreifen zu stark.“, bewertet Franky sein Trainingsergebnis.

Der erste Rennlauf wurde bereits am Samstag ausgetragen. Mit einem miserablen Start machte es sich der Morsbacher unnötig schwer. Er musste sich wieder an vielen Fahrern mühsam vorbei arbeiten, so dass am Ende der 9. Platz eingefahren wurde. Hierzu Schumacher: „Das Rennen war nach dem Start schon gelaufen. Es ging nur noch darum Schadensbegrenzung zu betreiben und das Beste aus der Situation zu machen. Die Zeiten wären für den sechsten Platz gut gewesen. In der letzten Kurve konnte ich Mathias Scheel noch austricksen und mir den 9. Platz noch sichern.

Jetzt müssen wir aber analysieren ob wir für den zweiten Lauf uns noch was einfallen lassen können.“

Der zweite Rennlauf begann mit einer kurzen Schrecksekunde am Start, da Jan Lauckner mit seiner Ducati Panigale zunächst stehengeblieben war. Mit viel Glück konnten die nachfolgenden Fahrer eine Kollision verhindern. Nach einem kampfbetonten Rennen, konnte Franky sich am Ende in einer Kampfgruppe gegen Mathias Scheel auf KTM und dem Schweden Sebastian Carlström auf Aprilia durchsetzen und dem 5. Rang einfahren. „Das war heute ein Schritt in die richtige Richtung, wir haben am Setup noch ein paar Änderungen vorgenommen. Das Rennen war sehr unterhaltsam und mit einem positiven Abschluss für uns. Allerdings muss man auch zugeben, dass wir realistisch betrachtet nicht weiter zur Spitze aufschließen. Die Aprilias haben einen Leistungsvorsprung von 15-20 PS. Das heißt, dass wir hier aktuell nur um die goldene Ananas mitfahren. Zudem verträgt unser Fahrwerk zurzeit auch nicht noch mehr Leistung. Wir drehen uns aktuell im Kreis. Unter den Gesichtspunkten ist der 5. Platz wohl das Maximum was wir aktuell erreichen können, wenn alles gut läuft.“ zog Schumacher nach dem Rennen Bilanz.

Nun geht´s mit der Sportbikemasters Serie erstmal in die Sommerpause. Am dritten August Wochenende geht es dann am Schleizer Dreieck für das Morsbacher Rennteam weiter.

Weitere Infos zum FS Racingteam wie immer auf Facebook oder www.fsracingteam.de

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Rennbericht zur Assen TT bei den Ducati Club Races 27. und 28. Mai 2017

Wir waren zu den Rennläufen 3 und 4 der SportbikeMasters Serie, am vierten Maiwochenende, zu Gast auf dem TT Circuit im niederländischen Assen.

Mit einem Gewaltakt für Mensch und Material konnte die Teilnahme in Assen nach dem zuvor erlittenen Sturz in Hockenheim doch bewerkstelligt werden.

Bei den hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30°C konnte Franky seine Ducati für den 11. Startplatz qualifizieren.  Hierzu Franky: „Ich bin noch nicht richtig fit aufgrund des Sturzes in Hockenheim und dieser Kurs ist zudem sehr anstrengend zu fahren. Außerdem haben wir ein grundsätzliches Fahrwerksproblem, das wir aktuell noch nicht lösen können. “

Die beiden Rennläufe wurden dieses Mal am Sonntag ausgetragen. Im ersten Lauf kam der Morsbacher gut vom Startplatz weg und konnte sich ordentlich in der ersten Kurve positionieren. Im weiteren Verlauf arbeitete er sich sukzessive weiter nach vorne und konnte so den 5. Rang einfahren.

Der zweite Rennlauf wurde ein Abziehbild des ersten Rennens. Jedoch fuhr Schumacher, im Vergleich zum ersten Lauf nach dem Startgetümmel ein relativ einsames Rennen, das ebenfalls auf dem 5. Platz beendet werden konnte.

„Ich bin ganz zufrieden mit den Ergebnissen. Nach vorne ging dieses Wochenende einfach nicht mehr. Bei uns passen noch nicht alle Puzzleteile optimal zusammen und der Sturz vom ersten Rennwochenende hat uns dabei auch nicht unbedingt geholfen. Dadurch dass wir konsequent gepunktet haben, stehen wir mit unseren 44 Meisterschaftspunkten aktuell auf dem 3. Gesamtrang. Es wäre toll, wenn wir dies bis zum Saisonende halten könnten.“ fasste Franky seine Rennergebnisse und den bisherigen Saisonverlauf zusammen.

Weiter geht es mit der SportbikeMasters Serie bereits am zweiten Juni Wochenende mit dem Festival Italia in der Motoarena Oschersleben.

 

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Rennbericht zum Saisonauftakt in Hockenheim der Sportbike Masterserie

Wir waren zu den Rennläufen 1 und 2 der SportbikeMasters Serie, am dritten Maiwochenende, zu Gast am badischen Hockenheimring.

Bei besten Wetterverhältnissen kam Franky während den Zeittrainings gut mit seinem diesjährigen Einsatzmotorrad zurecht. Ihm gelang es, seine 170 PS starke Ducati auf den fünften Startplatz der Pro Thunder Open Wertung zu stellen.  „Wir haben noch nicht viel Erfahrung mit dem neuen Motorrad und haben mit allerlei Kleinigkeiten zu kämpfen. Das Fahrwerk passt mir noch nicht richtig. Ich kann die Ducati nicht immer so in den Kurven platzieren, wie ich das gerne möchte. Hier haben wir noch viel Arbeit vor uns aber diese Saison ist eine Lernsaison. Somit bin ich mit dem 5. Platz ganz zufrieden.“, berichtete Franky nach dem Zeittraining.

Das erste Rennen startete beim badischen Motorradpokal bereits am Samstag. Schumi vergeigte den Start, man möchte schon fast sagen „wie üblich“, sowie die erste Runde nach Strich und Faden und kam nur als 18.ter aus der ersten Runde zurück. Nach einer Gewaltleistung konnte Schumacher sich aber wieder bis auf den 5. Platz nach vorne arbeiten, bevor das Rennen aufgrund eines Unfalls in der Vorletztenrunde abgebrochen wurde. Franky: „Tja, der mieserable Start hat mir viel Arbeit beschert. Ich habe leider einen riesen Wheelie produziert, da wurde ich etwas von der brutalten Leistung überrascht. Dann wurde es auch noch in der ersten Kurve ganz schön eng und schon ist man irgendwo im nirgendwo. Auch das gehört zu unserer Lernkurve dazu. Allerdings war der Start eh noch nie meine Stärke.“

Das Rennen am Sonntag begann für uns dann etwas besser. Im Getümmel der ersten Runde konnte Schumi sich besser behaupten und hatte dann im weiteren Verlauf einen interessanten Kampf mit Mathias Scheel auf KTM. Nach einigen Platzwechseln stürzte Franky dann im Bereich der Mercedestribüne. Das Rennen musste neuerlich abgebrochen werden.

Da die Runde zuvor gewertet wurde konnte Franky aber  erneut den 5. Platz in der Meisterschaft für sich notieren lassen. „Ich bin hart mit dem Kopf aufgeschlagen und habe einige Erinnerungslücken nach dem Unfall. Sonst geht es mir körperlich gut. Wir müssen analysieren was passiert ist. So ganz eindeutig ist das noch nicht klar. Vermutlich ist mir das Vorderrrad weggerutscht.“, erklärte der gut durchgerüttelte Franky. Nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus konnte er mit einem ordentlichen Brummschäden dann aber doch den Heimweg antreten.

Mit zwei 5. Plätzen und leichtem Mensch- und Materialschaden im Gepäck konnten wir den Hockenheimring verlassen. Nun muss zügig das Material vorbereitet werden, da es bereits am kommenden Wochenende zur zweiten Meisterschaftsstation der Sportbike Masters Serie ins niederländische Assen geht. Im Rahmen der Ducati Club Races werden hier über 13 Rennklassen am Start sein, ein Motorsportfest für die ganze Familie.

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Harte Arbeit zahlt sich aus

Nachdem nach Franky´s Verletzung zunächst das schlimmste befürchtet wurde und auch der Start der Rennsaison gefährdet war, hat sich nun doch alles etwas relativiert.

Dank guter Betreuung  durch den nehandelnden Arzt Frau Dr. Buscher und dem Physiotherapeuten Heinz Gosebrink von Re-Action, hat Franky sich inzwischen soweit erholt, dass wir doch bei den Vorsaisontests  vom 04.-07. Mai in Oschersleben an den Start gehen werden. Franky hat sich tüchtig durch die Reha gebissen und einen mustergültigen Heilungsverlauf hinbekommen.

In wieweit Franky auf dem Motorrad vollen Einsatz zeigen kann wird sich zeigen, da die Muskulatur durch die lange Ruhephase von 7 Wochen natürlich sehr geschwächt ist. Auch die Kondition ist nicht die Beste, da jegliches Ausdauertraining in der Zeit nicht möglich war.

„Giulia“ läuft sich bereits auf dem Prüfstand warm und wird dann auf den letzten Drücker von unserem Partner DucDickel fertiggestellt, da die Entscheidung für das Auftrakttraining dann doch sehr kurzfristig getroffen wurde.

Wir werden euch mit neuen Fotos des 2017er Designs nach dem Auftakttraining versorgen.

Drückt uns die Daumen, dass wir ohne größere Probleme ordentlich Kilometer abspulen können, um einigermaßen vorbereitet zum Saisonauftakt der Sportbike Masters Serie nach Hockenheim am 19.-21. Mai reisen zu können.

Bäng Bäng – Feuer frei!

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